Unsere Erste

06.11.2018

Am vergangenen Sonntag erlebten die Matrosen beim Tabellensechsten, dem SV Eintracht Dobritz 1950 e.V. 2, leider einen Mastbruch.

In der ersten Halbzeit wurde die Eintracht ihrer leichten Favoritenrolle gerecht und bestimmte das Spiel weitestgehend. Zweimal stand ihnen die Latte zum Führungstreffer im Weg und dazu noch ein leidenschaftlich defensiv agierender FV Hafen. Gemeinschaftlich kratzten die Jungs einen sicheren Treffer von der Linie. Bis auf die Riesenchance 30 Sekunden nach Anpfiff durch Philip Krüger, welcher den Ball aus 13 Metern nicht voll traf, blieb es in der Offensive bei kleineren Nadelstichen.

Auch in Halbzeit 2 setzte sich leider die etwas unglückliche Bewertung von Spielsituationen durch den Unparteiischen fort, sodass der Hafen wiederholt gezwungen war, wegen überzogener Gelb-Rot-Gefahr in der Verteidigung wechseln zu müssen. Diesmal erwischte es Innenverteidiger Stefan Grohme. Im Laufe der Spielzeit wurden die Matrosen immer selbstbewusster und stärker. Philip Krüger zwang den Keeper der Gastgeber zu einer Glanzparade und aus einem Gewühl heraus fand die Kugel nur den Weg an den Pfosten. In Minute 77 war es dann am eingewechselten Goalgetter Dennis Terssis per Kopf auf 1:0 zu stellen. Ralf Mulansky setzte sich eindrucksvoll über links durch und flankte punktgenau auf den Torschützen. Die Führung hielt leider nur für 3 Minuten an. Hafen fuhr einen aussichtsreichen Angriff, als Dennis Terssis tief in der Dobritzer Hälfte klar gefoult wurde und die Hausherren somit in Ballbesitz kamen. Infolge dessen konnte der Konter, bei dem der Torschütze klar im strafbaren Abseits stand, zum 1:1 abgeschlossen werden (80.). Am Ende wurde eine Kette mehrerer kleiner Abwehrfehler in Zusammenhang mit unglücklichem Agieren durch Dobritz bestraft. Keeper Maximilian Fischer, der sich in der 2.Halbzeit auch mit drei tollen Paraden auszeichnen konnte, war zwar noch mit den Fingerspitzen am Ball, konnte jedoch, wie Kapitän Tobias Günther, den Einschlag nicht mehr verhindern. Diesen Gegentreffer mussten sich die Jungs selbst ankreiden. Die Gastgeber bejubelten den Treffer verständlicher Weise mehr als ausgiebig und entsprechend euphorisch. Unverständlich hingegen, dass der Referee dies nicht nachspielen lies, sondern nach 92 Minuten und 17 Sekunden pünktlich abpfiff.

Jetzt heißt es den Mastbruch unter der Woche wieder zu reparieren, damit am kommenden Sonntag ab 11:00 Uhr beim Heimspiel gegen die 2. Mannschaft des TSV Rotation Dresden wieder die Hafenflagge gehisst und volle Fahrt voraus auf Meisterschaftspunkte genommen werden kann.

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30.10.2018

Die 1. Männer des FV Hafen kam am Sonntag im Heimspiel beim 2:7 gegen den aktuell Tabellenersten von der Bühlauer Hirsche - SG Bühlau 09 deftig unter die Räder. Da half auch die Blitzführung durch Philip Krüger nach 20 Sekunden nicht. Die Gäste machten schon vor der Halbzeit mit fünf eigenen Treffern in der Partie alles klar (11. FE, 13., 18., 39., 40.).

Durch einfache individuelle Abwehrschnitzer brachten sich die Matrosen immer wieder selbst in Bedrängnis und hatten sehr oft das Nachsehen. In der zweiten Halbzeit war das Spiel dann offener und ausgeglichener. So erspielte sich der FV Hafen auch ein paar sehr gute Einschussmöglichkeiten. Aber lediglich per Eigentor konnten unsere Männer auf 2:5 (71.) verkürzen. Quasi im Gegenzug schlugen die Bühlauer schon wieder eiskalt zum 2:6 zu (73.) und erhöhten in Minute 87 dann gar noch auf 2:7.

Ein rabenschwarzer Tag der gesamten Defensive wurde knallhart durch die SG Bühlau bestraft. Für die Jungs vom Hafen war es somit ein vorgezogenes Halloween – es gab leider nur Saures.

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08.10.2018

Mit 45 Minuten Powerfußball und spielerischen Mitteln zum ersten Saisonsieg

Endlich! Es ist geschafft! Der erste Sieg der Spielzeit wurde heute an Bord geladen. Mit einer fantastischen zweiten Halbzeit und gleich 4 Toren holten sich die Matrosen die 3 wichtigen Punkte beim SSV Turbine Dresden 2.

Zunächst sah es überhaupt nicht danach aus, dass wir überhaupt etwas Zählbares mitnehmen können. Bevor die Partie überhaupt richtig Schwung kam, lag der FV Hafen bereits mit 0:1 hinten. Die Hausherren schalteten in Spielminute 5 sehr schnell um und konterten die Gäste aus. Ein mehr oder weniger Verlegenheitsschuss von Yamine Lemouddaa senkte sich über den verdutzten Keeper Carl Seyb in die Maschen, der sich den Stellungsfehler ankreiden lassen muss. Auch in der Folgezeit taten sich die Hafenjungs sichtlich schwer ins Spiel zu kommen, vorallem weil sie sich immer wieder kleine Unzulänglichkeiten leisteten. Bei 2-3 eigenen Halbchancen war zudem der Keeper von Turbine zur Stelle. In der 32. Minute mussten unsere Jungs zudem das 0:2 hinnehmen. Es resultierte aus einem direkten Freistoß von halblinks aus 22 Metern. Wieder senkte sich der Ball über Goalie Carl Seyb hinweg in die lange Ecke. So ging es nach einer durchaus enttäuschenden ersten Halbzeit mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabine.

Im zweiten Abschnitt schien urplötzlich eine andere Mannschaft auf dem Platz zu stehen. Mit geballter Energie und spielerischen Mitteln gab es nur noch eine Richtung - nämlich die zum Turbine-Tor. Die Gastgeber sahen sich nun Angriffswelle um Angriffswelle ausgesetzt. Sie mussten sich wie in einer Nussschale auf hoher See vorkommen sein. ? Sie kamen kaum noch mit dem Leder über die Mittellinie. Die Matrosen erpressten sich nahezu umgehend jeden verlorenen Ball zurück, standen kompakt und erspielten sich Chance um Chance. Gregor Bärsch war es vorbehalten den wichtigen Anschlusstreffer zum 1:2 zu markieren (51. Minute). In der Folge hätten sowohl Dennis Terssis als auch Philip Krüger den Ausgleich machen müssen. Aber sie scheiterten jeweils am stark reagierenden Keeper oder verzogen nur knapp. Eben jener Philip Krüger erkämpfte sich aber in Minute 75 im Strafraum an der Torauslinie einen bereits verloren geglaubten Ball stark zurück und der Verteidiger ging so ungestüm zu werke, dass dessen Aktion einen Elfmeterpfiff nach sich zog. Mathias Beitke blieb ganz cool vom Punkt und stellte auf 2:2. Das Ergebnis reichte unseren Jungs aber nicht. Der FV Hafen spielte weiter mutig nach vorn und wollte sich für die tolle Zweite Halbzeit mit einem Sieg belohnen. Und tatsächlich erspielten sich die Matrosen mit der 90. Minute den mehr als verdienten Führungstreffer. Der eingewechselte Domenic Hoppe wurde auf halbrechts vorzüglich mit einer Ballstafette freigespielt und er hob abgezockt die Kugel über den Keeper in die Maschen. Nun warf Turbine in der 3-minütigen Nachspielzeit alles nach vorne und so konnte Dennis Terssis per Konter doch noch sein Tor machen und den 4:2 Sieg nach Hause fahren.

Für die spielerisch beste Halbzeit der noch jungen Saison belohnten sich die Männer vom FV Hafen endlich mit einem Sieg und bogen einen 0:2 Rückstand eindrucksvoll in ein 4:2 um. Leider wird jetzt eine dreiwöchige Pause eingeleitet, so dass der Schwung nicht direkt eine Woche später mitgenommen werden kann. Aber gegen den Tabellenzweiten SG Bühlau 09 will das Team an die gestrige Leistung anknüpfen und auch den ersten Heimdreier einfahren. Der Spielbeginn ist am 28.10.2018 um 11 Uhr auf der „Sportanlage Saalhausener Straße“.

Unsere Erste

01.10.2018

Die rote Laterne leuchtet wieder im Hafen

Im Auswärtsspiel beim Post SV Dresden Abt. Fußball 2 stand am Ende ein 2:1 auf der Anzeigetafel.

In der ersten Halbzeit standen die Matrosen in der Defensive sehr stabil, so dass die Post immer wieder mit langen Bällen operieren musste. Und diese wurden allesamt entschärft und geklärt. Leider konnte das Team die eigenen offensiven Nadelstiche nicht immer bis zum Ende spielen, um sich die ganz großen Torchancen zu erspielen. Das Spiel fand so ausschließlich zwischen den Strafräumen statt. Aber einen Riesen gab es dann doch für den FV Hafen zur Führung. Mathias Beitke stand nach einem Gewühl im Strafraum plötzlich allein vor dem Gehäuse, verzog aber knapp aus 8 Metern. Und so war es dann folgerichtig ein Standard der das erste Tor brachte. Ein Freistoß aus 28 Metern ist ewig in der Luft unterwegs und findet den Kopf von Dirk Krompaß (41.). So ging es mit einem 0:1 in einem ausgeglichenen Spiel in die Kabine.

In Halbzeit 2 übernahmen dann unsere Männer mehr und mehr das Ruder. Verbissen wurde um jeden Ball gefightet und versucht mit spielerischen Mitteln die postalische Defensive zu knacken. Die Postler wiederum versuchten mit schnellen Gegenstößen zum Erfolg zu kommen. Und genau so ein Konter hätte das 2:0 sein müssen. Aber wieder einmal konnte Keeper Carl Seyb ganz stark im 1 gegen 1 reagieren und leitete damit quasi einen eigenen Hafen-Konter ein. Über 3 Stationen kam der Ball auf links zu Ralf Mulansky, der marschierte alleine Richtung Tor und schob eiskalt zum 1:1 ein (54.) Das Spiel war nun absolut offen und es ging zügig hin und her. Die ganz großen Chancen blieben auf beiden Seiten aber Mangelware. Lediglich ein paar Ausrufezeichen konnten gesetzt werden. So fiel auch der zweite Treffer der Post nicht aus dem Spiel heraus, sondern mehr als glücklich. Stefan Brühl wollte eigentlich eine Flanke von Rechtsaußen schlagen, aber diese wurde immer länger und länger und senkte sich völlig überraschend hinter dem verdutzten Hafen-Goalie in die Maschen (79.). Nun rannten die Matrosen vehement an und drängten auf den Ausgleich. Aber wie in der Vorwoche gegen den DSSV wollte das Leder einfach nicht ins Tor, sondern klatschte wieder an die Latte. So blieb es am Ende bei der knappen unverdienten Niederlage und der Erkenntnis, dass die Jungs auch im zweiten Spiel nacheinander vom Glück keinesfalls verfolgt sind. Im Grunde passend zum derzeitigen Tabellenplatz.

Schon am Mittwoch um 15:30 Uhr geht es beim „Auswärtsspielfestival“ mit dem Pokal-Qualifikationsspiel beim FC Dresden e.V. weiter und am Sonntag um 11:00 Uhr wird daheim wieder gegen den SSV Turbine Dresden 2 um Punkte gekämpft.