Unsere Erste

03.12.2018

In einer spannenden und gutklassigen Partie trennten sich die Männer des FV Hafen und dem Radeberger SV 2. mit einem 2:2. Den Matrosen gelang es dabei zweimal einen Rückstand zu egalisieren.

Die Uhr hatte noch keine zwei Umrundungen hinter sich und die Matrosen waren noch gar nicht so richtig auf dem Deck, sprich am Ball, da stand es schon 0:1. In einem Strafraumgewühl bekam Keeper Maximilian Fischer den Ball nicht richtig zu fassen und der Klärungsversuch von Mike Fütterer ging so nach hinten los, sodass der Ball per Eigentor im Netz zappelte. Daraufhin übernahmen die Hafenjungs nach und nach die Regie und erspielten sich einige gute Tormöglichkeiten. In Minute 25 konnten sie endlich das längst fällige 1:1 bejubeln. Dennis Terssis setzte sich auf rechten Seite durch und wollte in die Mitte vor das Tor auf einen Mitspieler passen. Der Radeberger Patrick Naujoks erwischte jedoch den Ball beim Klärungsversuch des Passes so unglücklich, dass der Ball von der Lattenunterkante ins Tor knallte. Auch mit Seltenheitswert: 2 Tore aus 2 Eigentoren hintereinander. Nach dem Ausgleichstreffer war Hafen weiterhin am Drücker, vergab jedoch Chance um Chance. Radeberg hingegen war effizient und machte per abgefälschtem, harmlosen Schuss das 1:2 (39.). Mit diesem Ergebnis pfiff dann auch der Schiedsrichter Moritz Essl zum Pausentee.

In Halbzeit 2 war die Partie dann etwas ausgeglichener und die Männer vom Hafen hatten nicht mehr so viele Chancen wie noch im ersten Durchgang. Die spielerische Linie wurde beibehalten und in der 67. Minute mit dem verdienten Treffer zum 2:2 belohnt. Dennis Terssis tauchte nach einem schön vorgetragenen Angriff plötzlich alleine vor Gästekeeper Dirk Benik auf und schob überlegt ein. Mit dem einsetzenden Regen traute sich Radeberg zum Ende der Begegnung noch etwas mehr zu und prüften per gefährlichem Fernschuss zweimal den Keeper der Gastgeber. Aber Maximilian Fischer war auf dem Posten und parierte ebenso zweimal ganz stark.

So blieb es am Ende im letzten Spiel der Hinrunde bei einem unter dem Strich leistungsgerechten Unentschieden, weil die Gäste effektiver und kaltschnäuziger waren und unsere Matrosen zu viele Chancen ungenutzt ließen um die 3 Punkte abzufischen.

Im letzten Spiel des Jahres begrüßen wir am kommenden Sonntag um 11:00 Uhr den ESV Dresden. Da gilt es für die Hafenjungs Wiedergutmachung zu betreiben. Im Hinspiel kam der Hafen mit 1:7 (1:2) unter die Räder, als man nach der Pause innerhalb von nur 5 Minuten 3 Tore hinnehmen musste.

Unsere SpG

03.12.2018

Die Anfangsphase haben wir total verschlafen. Nach 2 Minuten zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Nach einem langen Ball, der durch die beiden Innenverteidiger ging, kam Keeper Carl Seyb ungestüm heraus und war zu spät und traf nur noch den Gegner. Konsquenz: Strafstoß. Die SG Dölzschen 1928 verschoss den Elfmeter kläglich. Anschließend dachte die Verantwortlichen, dass ein Ruck durch die Truppe geht, aber leider wurde es nicht besser. So gelang den Gästen - wieder nach einem langen Ball durch die Innenverteidigung hindurch - der nicht verdiente aber kaltschnäuzige 1:0 Treffer.

Endlich schienen die Jungs den Ernst der Lage zu begreifen und waren fortan hellwach. Die SpG agierte plötzlich mit spielerischen und kämpferischen Mitteln, leider aber ohne die nötige Konsequenz im letzten Drittel. Eine Großchance hatte Dario Müller auf dem Schlappen, dessen Schüsschen wird aber vom Torhüter mit dem Fuß abgewehrt und der direkte Abpraller landete an der Eckfahne.

In der Halbzeitansprache gab es die üblichen Parolen und ein paar kleine Umstellungen. Denn Jungs war bewusst, dass mehr drin ist gegen den Tabellen 2., sofern hinten konsequent verteidigt wird. Kaum zurück auf dem Platz gab es das gewohnte Bild: beide Truppen boten nicht den besten Fußball, aber taten sich auch nicht weh. Aber wieder ein langer Ball vom gegnerischen Torhüter sorgte für Gefahr. Ein Dölzschener und vier eigene Spieler sprangen kläglich am Ball vorbei und der lachende Sechste war der Gästestürmer, der sich mit dem 2:0 bedankte. Jetzt war die Moral gebrochen und auch die fehlenden konditionellen und damit auch physischen Defizite unserer Mannschaft sichtbar. Es ging nichts mehr außer den Gegner zu Chancen einzuladen.

Am Ende stand eine 0:2 Niederlage auf dem Tableau. In der Winterpause gibt es einiges aufzuarbeiten, die konditionellen Defizite aufzuarbeiten und am Abstimmungsverhalten in der Abwehr zu üben. Nächstes Wochenende wird die „Hinserie“ mit dem Spiel gegen den Tabellenletzten aus Reichenberg-Boxdorf abgerundet, danach verabschiedet sich die Mannschaft in die Winterpause.

Unsere Erste

20.11.2018

Mit dem knappsten aller Ergebnisse mussten sich die Matrosen der 1. Männer bereits am Samstagnachmittag gegen SpVgg Dresden-Löbtau 1893 e.V. 2. geschlagen geben. Ein Elfmeter in der 59. Minute brachte den Gastgebern die glücklichen und hart erkämpften 3 Punkte.

Die erste Halbzeit zeichnete sich durch ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Torraumszenen aus. Hafens Nummer 1, Carl-Leonhard Seyb, war zweimal ganz stark zur Stelle und verhinderte den Rückstand.

Nach der Pause setzte sich das Spiel auf Augenhöhe fort. In Minute 59 erhielt die SpVgg mit Glück einen Strafstoß. Durch einen leichten Fehler in der Defensive hatten sie die Chance auf einen Konter und scheiterten zunächst wieder am überragenden Keeper der Gäste. Dieser setzte sehr konsequent dem abgewehrten Ball nach und erwischte den Stürmer mit seinen Händen an den Beinen. Franz Kath ließ sich diese große Chance nicht entgehen und schoss den folgenden Elfmeter platziert ein.

Im Anschluss waren nur noch die Matrosen am Drücker und schnürten „Löbte“ in ihrer Hälfte regelrecht ein. Diese kamen nur noch selten in die gegnerische Hälfte. Die Jungs vom Hafen versuchten alles um die Abwehr zu knacken. Leider wollte dies bis zum Abpfiff nicht mehr gelingen. Immer wieder war ein Abwehrbein dazwischen oder es fehlte an der letzten Genauigkeit bzw. Konsequenz. Damit blieb es am Ende bei einer knappen Niederlage.

Am Sonntag, 25.11.2018 um 11:00 Uhr, geht es nun gegen die FV Löbtauer Kickers auf der Sportanlage „Saalhausener Straße“ um ganz wichtige Punkte gegen den Abstieg und darum, den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht allzu groß werden zulassen.

Unsere Erste

13.11.2018

Die Matrosen feierten am Sonntag endlich den ersten Heimsieg der Saison.

Mit 3:2 konnten sich die Hafener Jungs gegen den Aufsteiger TSV Rotation Dresden 2 in einer spannenden und fairen Partie durchsetzen. Dass es am Ende noch einmal eng wurde, lag einzig an der eigenen Chancenverwertung an diesem Tag.

Der FV Hafen begann wie die Feuerwehr und machte aus der zweiten Chance den Führungstreffer zum 1:0. Christian Schroetel setzte sich in der 3. Minute stark über Außen durch und schoss das Leder entschlossen am Keeper vorbei ins lange Eck. In der ersten halbe Stunde war nur der Gastgeber am Drücker und hatte sehr gute Einschussmöglichkeiten. So erhöhte dann völlig verdient Kapitän Tobias Günther in Minute 12 auf das überfällige 2:0. Bei einem zu kurz abgewehrten Ball im Strafraum stand er goldrichtig und hob die Kugel konsequent in die Maschen. Leider wurden in der Folgezeit zahlreiche Möglichkeiten vergeben, die Führung mit weiteren Treffern zu untermauern.

So erfolgte in der 31. Minute der für Hafen überraschende Anschlusstreffer. Ein Freistoß von halblinks wurde verlängert und kam am langen Pfosten herunter, wo sich Torschütze Marcel Rogg perfekt in Position gebracht hatte um einzuköpfen. Aber die Matrosen waren keineswegs geschockt und gaben weiter Gas in Richtung gegnerisches Tor. Ein weiterer Treffer sollte leider vor der Pause nicht mehr gelingen. Jedoch lagen die Jungs verdient in Führung - ein ganz neues Gefühl zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel konnte Rotation besser ins Spiel kommen. Die Gäste hatten nun ihrerseits 2-3 gute Chancen um ihr Torkonto zu erhöhen. Aber die Matrosen waren immer wieder lästig am Mann und störten geschickt die Offensivbemühungen. Was dennoch durchkam, war sichere Beute von Keeper Maximilian Fischer. Genau in diese Drangphase hinein fiel das 3:1 für Hafen. Tom Wagner war zur Stelle und erzielte einen sehenswerten Treffer im Fallen (66.).

Rotation gab sich jedoch nicht geschlagen und versuchte weiter alles um noch etwas Zählbares mitzunehmen. Tatsächlich wurde es noch einmal eng und spannend. Die Gäste konnten in der 85. Minute auf 2:3 verkürzen. Kapitän Thomas Schuffenhauer wurde in der Mitte hervorragend freigespielt und schlenzte den Ball aus 19 Metern in den rechten Giebel. Zum Glück blieb das große Zittern der Matrosen aus und sie verteidigten den knappen Vorsprung auch über die vierminütige Nachspielzeit. Unterm Strich war es ein verdienter und ganz wichtiger erster Heimdreier mit Blick auf die Tabelle.

Weiter geht es dann bereits am kommenden Samstag, 17.11.2018, um 15:30 Uhr gegen die Spielvereinigung Dresden Löbtau 1893 2. „Löbte“ rangiert derzeit mit 11 Punkten auf Platz 9 und damit 4 Punkte vor dem FV Hafen.

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