Spielberichte

12.05.2019

Auf Grund der geringen Klickzahlen bei unseren Spielberichten auf dieser Website (im Schnitt 5 Klicks) haben wir uns entschieden die Berichte ab sofort ausschließlich auf unseren Socialmedia-Kanälen zu veröffentlichen.

Unsere Erste

28.04.2019

In einer offen geführten und zuschauerfreundlichen Partie unterlagen die Mannen um Andy Kramer und Tony Wartig einer gut harmonierenden und kaltschnäuzigen Truppe von Reichenberg-Boxdorf mit 3:5

Heute stand wieder eine harte Nuss auf dem Programm der Hafen - Boys. Der Gegner war der weiterhin drittplatzierte TSV Reichenberg-Boxdorf. Seit Jahren ein wahrhafter Angstgegner für die 1. Männer des FV Hafen Dresden. Immer durften wir als Punktelieferant und Aufbaugegner herhalten.

Am gestrigen Sonntag sollte der Bock endlich umgestoßen werden. Dabei stand nahezu das komplette Personal zur Verfügung. Es galt die bisher Rückrunde zu veredeln. Um 15uhr bei bestem Fußballwetter pfiff Schiedsrichter Marcus Huth die Partie auf dem Boxdorfer Geläuf an. Von Anfang an kamen beide Truppen gut in die Partie, taktisch identisch agierend lieferten sie sich einen offenen Schlagabtausch - ohne aber die letzte Konsequenz im finalen Drittel zu haben. Nach einer guten Viertelstunde übernahm die Heimmannschaft mehr das Spiel und provozierte so kleinere Fehler in der Defensive der Hafen - Boys. Nach dem zwei, drei Situationen in höchster Not geklärt werden konnten, nutze Boxdorf den vierten Anlauf. Bei einem Einwurf wurde Mike Fütterer nach einem Stellungsfehler überworfen und Mario Miersch startete ins Laufduell gegen Stefan Grohme, der nicht folgen konnte, so dass der Gegner zur Grundlinie durchpreschen konnte. Miersch legte den Ball clever in den Rücken der Abwehr und Tim Hänsel konnte überlegt ins lange Eck aus 13 Metern einschieben (22.min). Somit lag die Hafen-Elf wieder einmal im Rückstand, was jedoch keine Verunsicherung ins Spiel brachte. Drei Minuten nach der Führung erzielte Franz Herzog per Elfmeter den Ausgleich. Eine schnelle Passkombination unserer Offensive wollte Vlad Cotogoi im 16er abschließen und wurde dabei klar nach dem Torschuss vom Gegner am rechten Fuß getroffen (25. min). Der nächste Rückschlag folgte jedoch prompt in Minute 35. Nach einem Standard konnte die Defensive des FVH leider den Ball nicht klar klären, so dass der Ball Robert Pabst auf den Fuß fiel, welcher zentral im 16er ins linke Eck einschieben durfte. Der FV Hafen probierte bis zur Pause noch den Ausgleich zu erzielen, aber nach guter Vorarbeit über rechts außen konnte Vlad Cotogoi den Ball nicht richtig treffen, so dass das Leder knapp - aber ohne Druck - über den Querbalken ging. Anschließend pfiff der Schiedsrichter zum Pausentee.

In der Pause wurde das Team nochmal eingestimmt und erinnert an das Spiel gegen die SG Bühlau, wo man sogar mit 2 Toren zur Pause zurücklag. Auch die Hauptwaffe des Boxdorfers Offensivspiels wurde erörtert (Grundlinie und scharfer Ball in den Rücken der Abwehr). Leider begannen die ersten 20 Minuten der 2. Halbzeit gar nicht nach den Wünschen der Trainer. Die Hafen - Boys wirkten nervös und schläfrig zu gleich, so dass der Gegner in der 54 Minute durch einen Elfmeter auf 3:1 stellte und in der 65. Minute sogar auf 4:1 erhöhen konnte. Ärgerlich war der 4. Treffer der Gastgeber, weil dieser genau aus der gleichen Situation gefallen ist, wie das 1:0. Sofort mit dem Anstoß waren nun die Hafener wieder wach. Eine Minute nach dem Gegentor setzte sich Domenic Hoppe rechts durch ging in die Box und schoss den 4:2 Anschluss (66. Min). Hafen war nun bissiger und glaubte an sich. Nach einer guten Kombination stand Christian Schroetel plötzlich allein vor dem Keeper, die Nerven versagten aber und der Torwart wurde angeschossen. Hafen probierte es immer weiter. Der Genickbruch kam in Minute 73. Der gegen Bühlau noch überragend aufgelegte Carl-Leonhard Seyb missglückte ein Abschlag direkt vor die Füße des Gegners und die aufgerückte Verteidigung konnte das 5:2 nicht mehr verhindern. Dennoch kämpfte das Team verbissen weiter und so konnte Ralf Mulansky in der 76. Minute auf 5:3 verkürzen. Aber der Drops war gelutscht, zu kräftezerrend waren die Aufholjagten und zu schmerzlich die an diesem Tag zu großen Fehler. So unterlag der FV Hafen bei einem fußballerisch hohen Niveau in der Stadtliga B einem cleveren und kaltschnäuzigen Gegner verdient mit 5:3.

Am 05.05.2019 treten die Jungs im Heimspiel gegen den Nachbarn SV Eintracht Dobritz 2 an. Der Anstoss ist wie gewohnt um 11 Uhr auf dem Sportplatz an der Saalhausener Straße. Tabellarisch stellt die gestrige Niederlage kein Beinbruch dar. Durch die Niederlagen des DSSV und von Turbine 2 beträgt der Abstand zu den Abstiegsrängen fünf Spieltage vor Schluss weiterhin 6 Punkte plus dem besseren Torverhältnis gegenüber beiden Kontrahenten.

Unsere Erste

24.04.2019

Am Ostermontag musste die 1. Männermannschaft des FV Hafen zum Nachholspiel bei der SG Motor Dresden Trachenberge antreten. Aufgrund des engen Terminplanes im Ligabetrieb musste diesem Termin zugestimmt werden, wohlwissend, dass ernste Personalsorgen auftreten. So war es dann auch nicht sehr überraschend, dass Trainer Andy Kramer als 2. Wechseloption mit auf dem Spielprotokoll stand. Mit einer dünn besetzten Bank und 5 Änderungen in der Startelf gegenüber dem fulminanten 3:2 Auswärtssieg letzte Woche in Bühlau starteten die Matrosen in die Begegnung.

Nach 3-wöchiger Verletzungspause stand Gregor Bärsch direkt von Beginn an auf dem Rasen. Mit Dennis Tersiss und Ronny Noack standen weitere 2 Spieler aus der 2. Mannschaft auf dem Platz.

Für die Gastgeber von Trachenberge ging es darum, sich mit einem Sieg die Tabellenführung wieder vom FC Dresden zurück zu holen und hatten dafür alle Mann an Bord.

Die Matrosen wollten erst einmal defensiv stehen und nach vorne Nadelstiche setzen. Zumindest klappte dies in den Anfangsminuten. Auch weil Trachenberge in den eigenen Aktionen einige technische Fehler mit einbaute und so kaum gefährlich wurde. Aber der Druck wurde allmählich immer größer. Kapitän Tobias Günther konnte in allerhöchster Not auf der Torlinie den Rückstand verhindern. In zwei weiteren torgefährlichen Aktionen war Keeper Maximilian Fischer, der zum ersten Mal in der Rückrunde zwischen den Pfosten stand, mit guten Paraden zur Stelle und konnte klären. In der 19. Spielminute war er dann jedoch machtlos, als Goalgetter Philipp Richard Halgasch mit einer feinen Einzelleistung, einem sehr sehenswerten Schuss aus 21 Metern, zum 1:0 traf.

Offensiv gelang den Hafenjungs wenig in Halbzeit 1, auch weil sie nicht mutig genug nach vorn agierten. Einzig Standardsituationen versprühten etwas Gefahr im Strafraum der Gastgeber. So ging es mit einem verdienten 1:0 für Trachenberge in die Halbzeitpause.

Im zweiten Spielabschnitt wollten die Matrosen offensiver und mutiger agieren und stellten auf zwei Sturmspitzen um. Aber Trachenberge erwischte einen Traumstart und erzielte bereits in der 48. Minute das vorentscheidende 2:0 durch Markus Höhne. Den ersten Torschuss vom Torschützen aus 3 Metern konnte Maximilian Fischer mit einem starken Reflex noch verhindern, aber im Nachschuss war er machtlos wie beim ersten Gegentreffer. Der Hafen versuchte nach diesem Rückschlag noch einmal alles, um das Spiel wieder spannend zu gestalten. Alle kämpften und rackerten unermüdlich auf dem für viele ungewohnten Rasenambiente. Aber ein Tor sollte einfach nicht gelingen an diesem Tag. Als der Schlussmann von Trachenberge, Andre Rudolph, schon bezwungen war, konnten die Gastgeber mit vereinten Kräften den Einschuss von Stefan Grohme auf der Torlinie verhindern. So spielte der wieder neue Tabellenführer routiniert die Spielzeit runter und kam in der vorletzten Spielminute durch den Debütanten aus der A-Jugend, Richard Glörfeld, nach einem Eckball zum 3:0 (89.).

Unter dem Strich blieb die (Oster-)Überraschung leider aus und die SG Motor Trachenberge konnte aufgrund der effizienten Chancenverwertung am Ende einen souveränen 3:0-Sieg einfahren. Die Hafenjungs haben mannschaftlich geschlossen alles gegeben, nie aufgesteckt und sich so teuer wie möglich verkauft.

Am kommenden Sonntag steht wieder ein Spiel gegen einen Aufstiegsaspiranten, dem TSV Reichenberg-Boxdorf, an. Der TSV hat momentan 6 Punkte Rückstand auf die beiden Führenden und kann sich keinen Ausrutscher leisten. Die Matrosen wollen dort natürlich mit einem vollen Kader wieder punkten, um sich im Kampf um den Klassenerhalt weiter Luft nach unten zu verschaffen. Anstoß ist am Sonntag, 28.04.2019, um 15 Uhr auf der Sportanlage Reichenberg, nahe Moritzburg.

Unsere Erste

15.04.2019

Dank einer Leistungssteigerung und überragenden „Nummer 1“ zwischen den Pfosten - zwei Tore Rückstand nach der Pause gedreht

Bereits am Samstag holte die 1.Männermannschaft des FV Hafen einen ganz wichtigen Auswärtsdreier im Kampf um den Klassenerhalt. Beim Tabellenvierten, der SG Bühlau 09 drehten die Matrosen nach einem 0:2 Rückstand zur Pause das Spiel auf 3:2! Dabei avancierte die „Nummer 1“ Carl-Leonhard Seyb im Kasten der Hafen-Boys zum Matchwinner.

Im Hinspiel verlor unser Team noch ganz deutlich auf eigenem Geläuf mit 2:7.

Die Gastgeber legten los wie die Feuerwehr und setzten Hafen von Beginn an unter Druck. Nach einem Lattentreffer und der ersten starken Parade von Keeper Carl-Leonhard Seyb gingen das Heimteam auch verdient in der 10. Spielminute durch Elias Schwarz in Führung. Der Torschütze schweißte sehenswert das Leder von rechts unhaltbar unter die Latte ins lange Eck.

Auch nach der frühen Führung versuchte Bühlau es weiter mit schnellen Bällen nach vorne und Schüssen aus allen Lagen und brachte so die Defensive von Hafen das eine oder andere Mal in Verlegenheit. Als der FV Hafen sich gerade anschickte das Spiel immer besser in den Griff zu bekommen und eigene Offensivaktionen mit Torchancen zu kreieren, schlug die SG wieder zu. Wieder war es Elias Schwarz, der nach einem (unberechtigten) Freistoß von halbrechts mit dem Kopf zur Stelle war und das nicht unverdiente 0:2 markierte (27.). Zwischendurch rettete erneut die Latte und der glänzend aufgelegte Schlussmann für die Männer aus dem Dresdner Westen. Die Matrosen ihrerseits hatten mit Ralf Mulansky ihre beste Chance in Halbzeit 1. Aber er verzog knapp mit dem Außenrist übers Tor. Es war dann an der Defensive und vor allem Carl-Leonhard Seyb, den zwei Tore Rückstand in die Halbzeitpause zu retten.

Die Matrosen kamen personell und taktisch verändert aus der Pause und schienen sich etwas vorgenommen zu haben. Denn jetzt wirkte man entschlossener, war zielstrebiger und drückte aufs Tempo. Und wie schon eine Woche zuvor gegen den Post SV 2 gelang es innerhalb von nur 10 Minuten 3 Treffer zu erzielen.

Nach einer Ecke stieg Stefan Grohme am höchsten und verkürzte auf 1:2 (50.). Nur 4 Minuten später stibitzte Philip Krüger einem Verteidiger den Ball am Strafraum vom Fuß und schob überlegt am Torwart ins lange Ecke zum 2:2 ein (54.). Und schlussendlich konnte Christian Schroetel mit seinem achten Saisontreffer den FV Hafen in Minute 60 mit 3:2 auf die Siegerstraße schießen. Die Gäste nutzten die Fehler von Bühlau in diesen 10 Minuten eiskalt und glänzten obendrein mit einer 100prozentigen Chancenverwertung.

Nach dem sich die Matrosen als Einheit so mächtig in die Riemen gehauen hatten und das Spiel zu ihren Gunsten gedreht hatten, war es dann wieder an Bühlau mehr für das Spiel zu tun. Und sie bauten wie zu Beginn der Partie enormen Druck auf. Aber mit dem stark aufgelegten Torwart im Rücken standen die Jungs nun in der Defensive viel stabiler als noch in Durchgang 1 und machte es so dem Gastgeber schwer zu Chancen zu kommen. Und wenn doch mal ein Ball in die Nähe des Tores durch kam war dieser eine sichere Beute von unserem Hexer im Tor. In zwei Strafraumszenen forderten die Männer vom “Blauen Hirsch“ vehement Elfmeter. Aber zum Glück blieb der Pfiff des guten Schiedsrichters aus!

Die Hafen-Boys setzten immer wieder Nadelstiche und hatten gute Kontergelegenheiten. Die Beste vergab Philip Krüger in der 88. Minute, als er allein vor dem Torwart auftauchte, aber sein Heber leider misslang. So mussten sich alle Matrosen bis zur 93. Minute gedulden, eher der so wichtige Auswärtsdreier eingefahren war. Auf Grund einer starken 2. Halbzeit, mit viel Einsatz und Willen die man als Einheit an den Tag legte, war dieser Sieg zwar am Ende glücklich, aber eben auch nicht unverdient.

Wie wichtig der Dreier war zeigt ein Blick auf die Tabelle. Durch die Siege der Löbtauer Kickers und Turbine 2 im Tabellenkeller, bleibt es bei einem schmalen Polster von 6 bzw. 9 Punkten zu den Abstiegsrängen. Weiter geht es um Punkte am Ostermontag um 15:00 Uhr im Nachholespiel beim Tabellenzweiten, der SG Motor Dresden-Trachenberge.

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